Kreidezähne bei Kindern: Weniger Fälle, aber weiterhin relevant

Rund 15 Prozent der 12-Jährigen in Deutschland sind von einer Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) betroffen. Das zeigt die neue Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS 6). Auffällig ist, dass mehr Jungen und Kinder aus höheren Bildungsschichten darunter leiden. Die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation spielt in der zahnärztlichen Praxis eine relevante Rolle (1). Charakteristisch sind abgegrenzte Opazitäten an den ersten bleibenden Molaren mit oder…

Mehr Vitalerhaltung wagen – auch bei irreversibel pulpitischen Beschwerden!

Akute Zahnschmerzen bedeuten nicht automatisch das Aus für die Pulpa. Moderne Konzepte zeigen: Auch bei klassisch als „irreversibel“ eingestuften pulpitischen Beschwerden lässt sich die Wurzelpulpa häufig vital erhalten – mit der vollständigen Pulpotomie als ernstzunehmender Alternative zur Wurzelkanalbehandlung. Pulpitische Beschwerden verursachen einen großen Teil der zahnärztlichen Notfallbehandlungen. In der klinischen Diagnostik versucht man, zwischen reversibler…